# Monitoring-Reifegrad: Selbstcheck in 12 Fragen

Bewerten Sie jede Aussage mit 0 bis 2 Punkten:

- 0 = trifft nicht zu
- 1 = teilweise
- 2 = trifft vollständig zu

## Strategie und Servicebezug

1. Für das Monitoring existieren dokumentierte Ziele.
2. Technische Messgrößen sind geschäftlichen IT-Services zugeordnet.
3. Kritische Services haben definierte Qualitäts- und Verfügbarkeitsziele.

## Messung und Datenqualität

4. Jede erfasste Messgröße beantwortet eine konkrete Betriebsfrage.
5. Namenskonventionen, Labels und Verantwortlichkeiten sind einheitlich.
6. Die Monitoring-Plattform und ihre Datenwege werden selbst überwacht.

## Alarmierung und Reaktion

7. Jeder Alarm hat einen verantwortlichen Empfänger.
8. Für jeden Alarm ist eine Erstmaßnahme dokumentiert.
9. Wartungen, Abhängigkeiten und bekannte Ausnahmen werden berücksichtigt.

## Lernen und Verbesserung

10. Fehlalarme und Alarme ohne Reaktion werden regelmäßig analysiert.
11. Erkenntnisse aus Incidents fließen in Regeln und Dashboards zurück.
12. Nutzen, Kosten und Abdeckung des Monitorings werden regelmäßig bewertet.

## Einordnung

- 0–8 Punkte: Monitoring überwiegend reaktiv und werkzeuggetrieben
- 9–16 Punkte: solide Basis, aber erkennbare Lücken in Prozessen oder Servicebezug
- 17–21 Punkte: fortgeschrittenes, weitgehend wirksames Monitoring
- 22–24 Punkte: sehr reif; Fokus auf kontinuierliche Verbesserung und Automatisierung

Die Punktzahl ist ein Gesprächseinstieg, kein Audit-Nachweis.
